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12-Tausender-Tour
Wanderung über die 12 Tausender zum Großen Arber am 20.07.2013
(31km, 1.500Hm, 7h Gz)


14 sportliche Wanderer der Sektion Deggendorf starteten um 7:30 Uhr bei bestem Wetter in Reitenberg
auf 780m zur 12 Tausender Tour. Der Höhenzug über den Kaitersberg zum Großen Arber ist mit
grünen Dreieck und dem Goldsteigweg markiert. Auf bewaldeten steilen Steig geht es zur Höhle des
sagenumwobenen Räubers Heigl, der sich hier im 19. Jh. vor seiner Festnahme versteckte.

An Felsabstürzen vorbei geht es zum (1) Kreuzfelsen 999m hinauf mit grandioser Aussicht ins Zellertal,
das Kötztinger Becken und das Regental. Darüber erstreckt sich der gesamte Vordere Bayerische Wald von
der Oberbreitenau bis zu den Bergen um St. Englmar. Im Osten Ausblicke auf den bewaldeten Grat des
Kaitersberges, auf den Mittagstein, den Großen Riedelstein bis zum Großen Arber in weiter Ferne
unserem Endziel.

Auf wurzligem, steinigem Pfad geht es den bewaldeten Grat entlang und über einen Sattel
zum (2) Mittagstein 1034m mit Kapelle, von wo man unseren Weiterweg erkennt. Doch erst lädt die
Kötztinger Hütte zur wohlverdienten Rast. Gestärkt geht es den beschwerlichen Felspfad durch die
Steinbühler Gesenke 1044m. Die an die Alpen erinnernden Felspartien und Steilhänge bieten einen
wunderschönen Blick über das Zellertal und den Vorderen Bayerischen Wald bis zu den Alpen hin.

Der Wanderweg führt steil hinauf zu den (3) Rauchröhren 1030m und durch den engen Spalt zwischen den
hohen Felsen hindurch. Die Rauchröhren, zwei Felstürme sind bei Klettereren sehr beliebt. Weiter am Grat
entlang zum (4) Großen Riedelstein 1132m, dem höchsten Gipfel des Kaitersbergrückens, mit dem
Waldschmidtdenkmal zu Ehren des Heimatdichters mit herrlichen Rundblick über den Lamer Winkel auf
den Hohen Bogen und den Osser. Auch den (5) Kleinen Riedelstein 1042 m ließen wir nicht aus.

Von hier geht es abwärts, erst sanft durch Wald, dann steil hinab zum Berggasthof Eck 843m an der
Passstraße zwischen Zellertal und Lamer Winkel. Nach kurzer Einkehrpause zieht sich der Ecker Steig,
ein mäßig ansteigender Weg, durch den Hochwald hinauf an Felsformationen vorbei zum (6) Mühlriegel 1080m,
weiter den Berggrat entlang über mehrere Gipfel. Durch lichte Hochlagenwälder erreichen wir zunächst
den(7) Ödriegel 1156m, mit Blick in den Lamer Winkel und auf den Kleinen und Großen Osser bis zur
Wanderwegkreuzung Waldwiesmarterl 1139m mit einem kleinen Unterstand.

Über offene Felsformationen und den Gipfel des (8) Schwarzeck 1238m mit bemerkenswertem Gipfelkreuz
und ausgiebiger Brotzeitpause und schönen Ausblick zum Osser gelangt man zur ehemaligen Weidefläche
am (9) Reischflecksattel 1125m, wo ein steiler Steig nach Schareben hinunter führt. Unser Kammweg
verläuft jedoch oben und bald erreichen wir (10) Heugstatt 1261m, eine freie Hochmoorfläche. Am Berggrat
entlang führt der Steig nun über den unscheinbaren (11) Enzian 1285m und wunderschöne Schachtenflächen
auf steilem Steig zum (12) Kleinen Arber 1384m.

Der Gipfel bietet einen schönen Ausblick in den Lamer Winkel mit Osser und Hohen Bogen. Hinab zur
Chamer Hütte am Fuße des Kleinen Arber und Einkehr, um die Energiespeicher für die letzten Höhenmeter
aufzuladen. Abermals durchquert man schöne Schachten und wandert entlang der steilen Seewand des
Kleinen Arbersees durch den Hochwaldsattel zum (13) Richard-Wagner-Kopf 1426m, die bemerkenswerteste
Gipfelformation des Arberplateau.

Durch die charakteristischen Borstgrasrasen und Zwergstrauchflächen geht es weiter
zum (14) Großen Arber 1456m, dem König des Bayerwaldes und somit voller Stolz unser Ziel erreicht wurde.
Am (15) Kleinen Seeriegel mit Blick zum kleinen Arbersee ging es entspannt über die Arberkapelle zum
Arberschutzhaus auf der Nordseite des Berges am Sonnenfelsen vorbei hinab zur Talstation, wo wir zwar
müde doch überglücklich auf unsere Leistung waren. Insgesamt waren wir 10h und 30 Minuten unterwegs,
davon sind wir in gut 7h (3h30 waren Pausenzeiten) 31km gewandert und haben 1.500Hm geschafft.

Leitung: Paul Lemberger