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Wanderung zum Haidstein am 17.06.2012 und Besichtigung der Burganlage Runding.

Wegbeschreibung
Blaibach - Plarnhof - Lederdorn - Haidstein - Ried (1000 jährige Linde) - Gadsdorf - Reckendorf - Blaibach (16 km)

Nach der Kolmberger Straße zweigten wir wenige Meter nach dem Ortsende links ab und sind nach
150m in den Wald bis zur Plarnhofkapelle  (ca. 1 km) – nun waren wir auf Betriebstemperatur gekommen.

Am Weiler  Plarnhof vorbei führte uns auf ca. 800 m eine schmale Teerstraße, die in eine breitere Straße
mündet. Nach dem Überqueren dieser Straße gelangt man nach ca. 1,5 km auf Feldwegen über einen Hügel
nach Lederdorn.

Weiter ging es Richtung Ramsried und schließlich wieder auf schattigen Wegen immer mehr Ansteigend
den Wanderweg B2 auf den Gipfel des Haidsteins mit Bergkirchlein und Forsthaus zu.

Nach einer zünftigen Brotzeit marschierten wir Talwärts nach Liebenstein und  folgten  einem
Verbindungsweg auf dem man nach ca. 2 km zum  nächsten  Ziel kommt……. Nämlich zu der
1.000-jährigen Wolframslinde in Ried am Haidstein.

Von  der Linde zweigt jetzt der Weg links ab und führt nach 1,8 km bei Gadsdorf auf die Staatsstraße der wir
ca 200 m in Richtung Reckendorf nach rechts folgen. Am Ende dieses Ortes verlassen wir wieder nach rechts
die Teerstraße und wir erreichen nach 2,5 km über Feld- und Waldwege auf der Gsteinetstraße den Ort Blaibach.

Danach ging es auf dem Schlossberg in Runding, wo man heute noch die traurigen, aber immer noch imposanten
Reste der ehemals größten Burganlage des Bayerischen Waldes mit einer überbauten
Gesamtfläche von ca. 15.000 m2 einschließlich der Vorburg mit Pfleghaus und Getreidekasten sieht.

Trotz der über 30 Grad und ohne Schatten führte uns Rudi Raum (von Burgfreunde - Verein Runding)
in die Vergangenheit auf eine Zeitreise der Runtinger (Roumptinger) zurück. Sie waren im Dienste
von Markgrafen von Cham und Vohburg. Die Geschichten reichen bis ins Jahr 1118 zurück,
wo sie auch erstmals urkundlich erwähnt werden.

Später kam dann Heinrich Nothaft, der Vicedom (l. Verwalter) des Herzogs von Niederbayern (Straubing-Holland),
verstand es, Herrschaft und Burg Runding durch Belehnung und Kauf im Jahr 1415 vollständig
in seinen Besitz zu bringen. Für über 400 Jahre - mit knapp 70-jähriger Unterbrechung durch das Geschlecht
der Eyb in der Reformationszeit - bestimmte nun das hochangesehene und zeitweise sehr reiche Adelsgeschlecht
der Nothaft die Geschicke der Burg und der zugehörigen Ortschaften. Die Nothaft bauten im 15./16.Jahrhundert
die nüchterne Burg zu einer herrlichen "Veste", einer weiten Schlossanlage aus.

Unglückliche Zeiten brachten die Hussiteneinfälle um 1430 und die Wirren des Dreißigjährigen Krieges.
Zweimal - 1633 und 1641 – wurden das mächtige Schloss und die umliegenden Ortschaften von den Schweden gnadenlos
ausgeplündert. Der dabei erlittene Schaden belief sich auf sage und schreibe 160.000 Gulden, eine zu damaliger
Zeit ungeheuer hohe Summe. Dem Zerfall wurde erst ab dem Jahre 1992 durch die Erhaltungsmaßnahmen der Gemeinde
Runding Einhalt geboten. Nach einem Konzept des Architekten Rosenbaum aus Amberg wurden seitdem mit Mitteln
öffentlicher Zuschussgeber die vorhandenen Reste der Ruine instand gesetzt und der Nachwelt erhalten.