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Flusswanderung an der Ilz (Teilstrecke von Fischhaus nach Hals)

Im Jahre 2007 führte die Ilztour- Stromaufwärts bis zur Schrottenbaummühle und am 27,04.08 wanderten
wir Flussabwärts bis nach Hals. Die Ilz ist ein linker Nebenfluss der Donau im Bayerischen Wald.

Sie entspringt auf deutscher Seite im bayerisch-böhmischen Grenzgebiet im Nationalpark Bayerischer Wald.
Ihre Quellflüsse Kleine Ohe, Große Ohe und Mitternacher Ohe entspringen dort zwischen den Bergen Rachel (1.453 m) und
Lusen (1.373 m) und vereinigen sich im Gemeindegebiet Schönberg. Die Ilz mündet in Passau in die Donau. Auf einer
Länge von 65 Kilometern hat die Ilz ein Gefälle von 780 Höhenmetern. Sie ist fast auf ihrer gesamten Länge
weitgehend naturnah erhalten. Die Ilz hat am Pegel Kalteneck, 18,9 km vor der Mündung in Passau,
einen langjährigen mittleren Abfluss von 15,9 m³/s.

Unser Wanderführer Paul Lemberger hatte diesmal eine 63 – Personen  starke Gruppe zu führen. An Romantischen
Uferbereichen mit sattem Grün und selten geschützte Flora u. Fauna gings abwechslungsreich rauf und runter  bis zur
ersten Pause die Mausmühle. Gestärkt erreichten wir die Uferbereiche der Oberilzmühle. Der Stausee Oberilzmühle nördlich
von Passau staut die Ilz über 5 km zum See auf. Die Stadtwerke Passau haben hier von 1951-1955 das Wasserkraftwerk
Oberilzmühle gebaut. Bei der Burgruine Hals wird die Ilz für das Kraftwerk Hals noch einmal 1 bis 1,5 km zum See aufgestaut.

Das Bemühen, einen weiteren Stausee bei Dießenstein in der Gemeinde Saldenburg zu errichten, scheiterte in den siebziger
Jahren am Widerstand der Naturschützer. Im Jahre  Jahre 2002 und 2003 wurde die Ilz als Flusslandschaft des Jahres
ausgezeichnet. Hier lohnt sich ein Abstecher über den langen Holzsteg hinüber zu den beeindruckenden Felsen, die die Ilz
zu engen Flussschleifen zwingt. Von hier könnte man hinauf zur Burg Reschenstein wandern.

Durch den Fels führt aber auch ein künstlicher Stollen, an dessen Ausgang man wieder zur Ilz kommt, diesmal in anderer
Richtung, nach Norden fließend. Man kann von hier flussauf- (der Flussschleife folgend) wie flussabwärts (und dann über
eine Brücke) zum heutigen Etappenziel nach Hals gehen. Unser Sepp der Busfahrer brachte uns schließlich nach
Hackelberg zum Bräustüberl zur letzten Rast.

An rosa Magnolienbäumen und blühenden Gärten vorbei gings wieder nach Deggendorf zurück.

Übrigens;
Der Ilztalwanderweg ist ein leichter bis mittelschwieriger Weg, der auch für Familien mit Kindern gut geeignet ist.

Lemberger Paul